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Zu den ältesten Grimmaer Gebäuden zählt auch die Pfarrkirche "Unserer lieben Frauen", deren frühgotische Pfeilerbasilika aus der Zeit um 1230 stammt. Hauptgeschäftsstraße ist seit dem 14. Jahrhundert die Lange Straße, in deren Umgebung Weberstraße, Tuchmacher- und Töpfergasse an die damalige Blüte des Handwerks erinnern. Die Lange Straße führt zum Marktplatz, der vom prächtigen Renaissance-Giebel des Rathauses geprägt wird und von zahlreichen zum Teil sehr wertvollen Bürgerhäusern aus Renaissance und Barock umgeben ist.
Die 1292 beurkundete hölzerne Muldenbrücke brannte 1632 nieder und wurde - von Zwinger-Baumeister M. D. Pöppelmann 1716-19 projektiert - durch eine Steinbrücke ersetzt, auf der heute noch der "Wappenstein" an die "königliche und kurfürstliche Wohltätigkeit" Friedrich Augusts erinnert.
Als Kreisstadt will Grimma sowohl Industrie- und Gewerbestandort sein, als auch an langjährige Traditionen als Verwaltungs- und Schulstadt sowie Ausflugs- und Naherholungsgebiet anknüpfen. Die denkmalgerechte Sanierung der historischen Altstadt und der Schutz der natürlichen Umwelt sind dafür wesentliche Voraussetzungen.
Die Kreisstadt Grimma liegt im Muldental in einer landschaftlich reizvollen Gegend, die unter anderem durch den Lauf der Mulde, durch den nahegelegenen Stadtwald sowie die umliegenden Naherholungsgebiete Thümmlitzwald, Nimbschener- und Colditzer Forst sowie die Naunhofer Badeseen geprägt ist. Diese Gebiete sind zum überwiegenden Teil durch Wanderwege erschlossen, teilweise bereits durch Kremserrouten (Thümmlitzwald, Colditzer Forst), und eignen sich auch für radtouristische Unternehmungen.
Zu den touristischen Anziehungspunkten, die von Grimma auch zu Fuß erreicht werden können, zählen unter anderem: