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Etwa ab dem 7. Jahrhundert wurde das Gebiet im Dreieck zwischen Saale und Elbe von slawischen Sorben besiedelt. Sie zogen über einen mit hölzernen Pfählen ausgelegten Weg, dessen Reste im Göttwitzsee gefunden wurden. Zu ihrem Schutz befestigten sie den Berg von Musitscin mit einer Burgwallanlage, die zum Vorläufer der Burg und des Schlosses wurde. Das war der Anfang des heutigen Mutzschen.
Ein bedeutendes Denkmal der Geschichte, die Postmeilensäule, steht auf dem Marktplatz (Foto). Die Angaben auf der Säule über die Entfernung zu verschiedenen Orten Sachsens erinnern daran, in welchem Tempo unsere Vorfahren reisten, als über die Straßen noch die Pferdekutschen rollten. Bis zum 27.8.1967 führte eine1888 eröffnete Schmalspurbahn von Neichen über Mutzschen und Mügeln nach Oschatz.
1981 wurde das 900jährige Bestehen Mutzschens gefeiert und im Jahr 1994 das 450. Jahr der Verleihung des Stadtrechts.
Im Rahmen eines Gesamtentwicklungsplanes wurden klare Ziele für Mutzschen definiert:
Die Stadt Mutzschen besitzt ein Gewerbegebiet, vollerschlossen und sofort bebaubar. Zwei Wohngebiete für hochwertige Ein- und Zweifamilienhäuser sind konzipiert. Zum Gemeindegebiet zählen heute 2.576 Einwohner, zum weiteren Einzugsgebiet ca. l2.000 Menschen. Am Ort sind sämtliche Versorgungseinrichtungen eines Kleinzentrums vorhanden. Neben der Kindertagesstätte verfügt Mutzschen über Grund- und Mittelschule mit Kinderhort, eine eigene Stadtbücherei und gute Sportstätten. Die medizinische Versorgung stellt ein Ärztehaus mit Fachärzten, Zahnarzt und Apotheke sicher. Im Einzelhandel wird der Grundbedarf gedeckt. Zweigstellen von Kreditinstituten und das Postamt sind am Ort.
Die Kreisstadt Grimma mit weiterführenden Schulen und den Versorgungseinrichtungen eines Mittelzentrums ist nur 15 Autominuten entfernt.
Mutzschen liegt 3 km von der Auffahrt zur BAB 14 entfernt.