| Chernyshevskoe | Kaliningrader Gebiet |
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Eydkuhnen, 1938 Eydkau umbenannt, war schon immer ein Grenzort. Der bis ins 16.Jahrhundert zurückreichende Ort begann mit dem 1860 beendeten Bau der Ostbahn, die ein Jahr später an das russische Eisenbahnnetz angeschlossen wurde, aufzublühen. 1922 wurde der Ort zur Stadt erhoben.
Jetzt ist hier militärisches Sperrgebiet.
Nur das Zollhaus erinnert an die alte Zeit. Die Lepone, jetzt wie früher Grenzfluß, hat eine massive Brücke erhalten. Hier, wie über die nahe Eisenbahnbrücke, geht nahezu der gesamte Ost-West-Verkehr des Kaliningrader Gebiets.
Im Inneren des Spergebietes stehen die Reste des Symbols der alten Stadt, die Ruhine der in den Jahren 1887/89 erbauten Kirche im neuromanischen Stil. Der hellrote Backsteinbau in Kreuzform, besonders seine beiden Turmstümpfe, leuchten in der Abendsonne. Das ganze Erdgeschoß ist zugemauert. Im Inneren ist das Tonnengewölbe noch zu erkennen.
Zugenagelt ist das Pastoral. Zu erkennen sind weiter Volksschule, Turnhalle, zwei Eisenbahner-Häuser. Zugemauert sind die Ruinen zur Lepone hin.
Die Route: Die Fahrt nach Chernyshevckoe geht über den Moskovski pr.,
bis zur Stadtgrenze. Danach fährt man über Gvardeisk,
Cherniahovsk, Gusev,
Nesterov bis zur Grenze mit der Republik Weißrußland.