| Dobrovolsk | Kaliningrader Gebiet |
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Der alte Name "Schloßberg" stammte von einem Berg, auf dem eine
prußische Feste gestanden hatte. Daneben wuchs (1516 erstmals
erwähnt) eine Siedlung.
Litauische Zuwanderer in größerer Zahl halfen bei der
Erschließung des Landes. Sie übersetzten den Namen der
Deutschen Siedlung in ihre Sprache. Schließlich wurde Pillkallen
gebräuchlich und amtlich. Dieser Name blieb für den weitbekannten Schnaps "Pillkaller" populär.
1725 erhob Friedrich Wilchelm I Pillkalen zur Stadt. Der ersten, um
1549 errichteten Kirche folgte 1756/58 ein Neubau. Zur wertvollen
Innenausstattung gehörte der älteste Beichstul, den Abraham Döring 1559 hergestellt hatte.
Die Stadt wurde zu 90% zerstört. Dobrovolsk ist nur noch ein Dorf geworden. Zur erhaltenen Gebäuden gehören die Friedrich-Wilchelm-Oberschule, Krankenhaus, Schützenhaus.
An der Stelle, wo früher einmal die Kirche stand und nun ein Denkmal an die an dieser Stelle begrabenen 3800 sowjetischen Gefallenen erinnert, trafen sich am 14.Juni 1992 russische und deutsche Delegationen zum ersten Veteranentreffen.
In der Nähe steht ein Obelisk, deutscher Kriegerdenkmal von
1870/71. Er ist mit deutscher Hilfe restauriert worden.. Hier soll auch ein
Mauerrest der Kirche seinen Platz finden, der sich über dem
Haupteingang befand und die Aufschrift trägt: "Jesus Christus gestern und heute , und derselbe auch in Ewigkeit".
Die Route: Die Fahrt nach Dobrovolsk geht über den Moskovski pr.,
bis zur Stadtgrenze. Danach fährt man über Gvardeisk,
Cherniahovsk, Gusev,
Nesterov. Von hier sind es rund 15 km bis zu Dobrovolsk.
Das ist die kürzeste und beste Strecke.