| Kornevo | Kaliningrader Gebiet |
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Die Straße führt zu einer kleinen Ansammlung von
alten Häusern, Neubauten, Ruinen und Schuppen. Auf der rechten
Seite von der Ortseinfahrt ist ein großes, altes Gebäude mit turmartigem,
vierstöckigem Flügel zu sehen: die Wassermühle. Schon in der
Ordenszeit war sie als Kornmühle angelegt worden. Der Fluß Stradick
wurde im Mühlenteich gestaut. Zu ihrer Zeit war die Mühle eines der beduetensten
Unternehmen der Stadt; jährich wurden 120.000 Zentner Getreide gemahlen.
Alle Bahnanlagen wurden demontiert. Es fährt kein Zug mehr nach Kornevo.
Von der Pfarrkirche ist ein geborstener
Turm erhalten geblieben. Die Kirche stammte
aus der Zeit der Stadtgründung 1313. Nach mehreren
Zerstörungen war 1741 der rechteckige, verputzte Backsteinbau im
gotischen Stil neu geweiht worden.
Die Route: Die Fahrt nach Kornevo geht über Melnichnaia, Oktiabrskaia oder über
Leninski pr., ul. Kalinina. Unmittelbar hinter der Stadtgrenze biegen wir auf die Autobahn und
fahren bis zum Ort Svetloe (Kobbelbude). Hier verlassen wir die Autobahn und nehmen die Richtung
auf Medovoe (Tykrigehnen). Wir fahren durch waldreiches, hügeliges
Gelände bis Michurino (Klaussitten).
Von dort sind es vier Kilometer bis Kornevo.