Nesterov Kaliningrader Gebiet


    * Die Route

Die erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen Stallupönen finden wir im Jahr 1539. 1722 verlieh König Frierich Wilhelm 1. dem vielbesuchten Marktort das Stadtrecht. Der Zuzug von Nassauern, Franken, Schweizern und Salzburgern gab ihm starken Auftrieb. Nach erheblichen Zerstörungen im August 1914 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Zu den erhaltenen Gebäuden zählen: einige Laubenhäuser, Realgymnasium, Mädchenschule, Postamt, Amtsgericht, Bahnhof, Kreiskrankenhaus, Wasserturm, Feuerwehrturm.
Die Stadt trägt seit der Nachkriegsende den Namen von Oberst der sowjetischen Panzertruppe Nesterov, der am 20.Oktober 1944 gefallen ist.
Die Einwohnerzahl hat sich gegenüber der Vorkriegszeit stark verringert.

Die Route: Die Fahrt nach Nesterov geht über den Moskovski pr., bis zur Stadtgrenze. Danach fährt man über Gvardeisk, Cherniahovsk, Gusev, in die Richtung Grenze zur Republik Weißrußland.

Gedenkstein dem litauischen Dichter Kristijonas Donelaitis

Auf der Hauptstrecke von Gusev nach Nestrov - gut vier Kilometer nach Gusev - liegt Pervomaiskoe (Altkrug). Auf der Höhe von Pervomaiskoe ist ein Hinweisschild zu beachten. Es zeigt nach Norden, wo eine Gedenkstätte für Kristijonas Donelaitis zu besichtigen ist. Der in damaligen Lasdinehlen geborene Pfarrer und Schriftsteller machte sich durch Übersetzungen ins Litauische und frühe Dichtungen in Hexametern einen Namenn.
Litauern schufen vor einigen Jahren diesen kleinen Park mit dem Gedenkstein, auf dem zu lesen ist: "Hier wurde am 1.Januar 1714 der litauische Dichter Kristijonas Donelaitis geboren".