Ozersk
Hohe Linden zieren die asphaltierte Straße in die Kreisstadt.
Angerapp, vor 1938 Darkehmen, ist in weiten Teilen erhalten. Doch das Ozersk von heute hat nur wenig mit der alten Stadt gemein. Die trist gewordene Ortschaft ist im Kern zu erkennen. Sie ist aber von
Verfall und disharmonischer Architektur gezeichnet.
Die evangelische Kirche macht einen traurigen Eindruck. Türen und
Fenster sind zugemauert. Die Glocken wurden 1991 ausgebaut und sind verschwunden, sowie Kupferplatten am Turm, das Innere ist ein Trümmerhaufen.
Die katholische Kirche dient als Laden für Alte und Veteranen.
Von übrigen bekannten Gebäuden stehen: Landratsamt, Landratsvilla (Haus der Pioniere),
Villa Wiechert (Rathaus), Krankenhaus, Finanzamt, Schule, Turnhalle, Kreissparkasse, Gemeindehaus, Amtsgericht (Polizei), Westbahnhof, Walz- und Schälmühle, Schlachthof, Elektrizitätswerk.
Die Molkerei wurde ausgebaut und erweitert. Der benachbarte Portimposberg wurde zum Teil abgetragen und einbezogen. Hier wird auch wohlschmeckender Käse produziert.
Einen Zugverkehr gibt es nicht mehr.
Die Route: Man fährt nach Ozersk über Cherniahovsk, Krasnoiarskoe (Sodehen), Novo-Gurievskoe,
Zadorozhie.